Neues Lernen

Ein virtuelles Unternehmen führen

Simulationen

Arbeitsprozesse konkret erfahren

Impulse

Schüler lernen fürs Leben

Herstellungslabor

FabLab, 3D-Druck, Lasercutter, Siebruck
OPEN SPACE
Entdecke Dein Potenzial

Open Space – Neue Lernformen bei begemann

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An der Privaten Wirtschaftsschule begemann e.V. in München-Pasing haben wir eine Unterrichtsform entwickelt, die in Deutschland einzigartig ist: Das Fach Übungsunternehmen gestalten wir seit diesem Schuljahr als interdisziplinären Workshop. In unserem neu eingerichteten Open Space führen die SchülerInnen ein virtuelles Unternehmen, testen hochmoderne Lasercut- und 3D-Printverfahren im hauseigenen FabLab und realisieren in einer Siebdruckwerkstatt ihre eigenen Entwürfe.

Lernen von den Großen

Kaufmännische Abläufe verstehen, umfassende Softwarekenntnisse erwerben oder den Weg von der kreativen Idee zum fertigen Produkt begleiten – dank des breiten Spektrums, das wir an der begemann-Schule im Übungsunternehmen anbieten können, geben wir den SchülerInnen eine Einführung in Schlüsselbereiche der heutigen Arbeitswelt. Der Unterricht findet in Teamarbeit statt und simuliert reale Unternehmensprozesse: Das FabLab steht mit seinem experimentellen Zugang zu neuen Technologien wie 3D-Print und Lasercut für Innovation und Forschung. Im virtuellen Unternehmen werden beispielsweise Unternehmensführung, Marketing und Vertrieb abgebildet. In der Siebdruckwerkstatt lernen die SchülerInnen Produktionsabläufe kennen – sie stellen individuelle Papeterie, Drucke und Verpackungen her oder probieren erste Entwürfe für die neue Schulkleidung aus. Das Übungsunternehmen der begemann-Schule setzt Wissen in Praxis um und macht Unternehmenskultur erlebbar.

Lernen fürs Leben

Indem wir den SchülerInnen spannende Impulse geben und ihnen den Zugang zu neuen Lernfeldern ermöglichen, können sie ungekannte Talente an sich entdecken oder bereits erworbenes Wissen gezielt vertiefen. Eigene Entscheidungen treffen, im Team diskutieren, gemeinsam Experimente wagen – was uns besonders am Herzen liegt ist, dass im Übungsunternehmen wie nebenbei soziale Fähigkeiten gefördert werden. Wir setzen an der begemann-Schule auf Motivation und Kooperation und wollen bei unseren SchülerInnen Selbständigkeit und Eigenverantwortung stärken. Denn Lernen beinhaltet für uns auch, jedem Einzelnen die Möglichkeit zu bieten, seine Persönlichkeit optimal zu entwickeln. Unser Übungsunternehmen bietet ihnen den SchülerInnen auf verschiedenen Ebenen Inspiration und Orientierung für die beruflichen Herausforderungen der Zukunft.

Lernen Sie uns kennen!

#dieklassevonmorgen – mit diesem Hashtag können Sie den Klassen 9a und 9b der begemann-Schule auf ihrem Instagram-Account und bei ihren Social-Media-Posts aus dem Übungsunternehmen folgen.


Was ist eigentlich ...?

  • FabLab

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    Der Name FabLab steht für „fabrication laboratory“, zu deutsch „Herstellungslabor“. In den offenen Hightech-Werkstätten können Hobby-Erfinder und technisch interessierte Privatpersonen ihre kreativen Ideen dank 3D-Drucker, Lasercutter und anderen Geräten, die normalerweise nur in großen Firmen oder an Universitäten zu finden sind, verwirklichen. Menschen jeder Altersklasse können sich im FabLab mit neuen Technologien und deren Möglichkeiten vertraut machen, Lern- und Erfahrungswerte sammeln und eigene Produkte schaffen. Ihren Anfang nahm die Fablab-Bewegung 2002 am MIT Massachusetts Institute of Technology, heute ist sie weltweit vertreten. „Make – Learn – Share“ lautet das Motto des Münchner FabLab, seinen Machern geht es um die Vernetzung von Technik, Kunst und Bildung, um generationenübergreifendes Lernen und Erleben in Eigenarbeit.

  • 3D-Druck

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    Mit 3D-Druckern lassen sich dreidimensionale Objekte fertigen. Dazu wird zunächst das Modell digital angelegt um anschließend von unten nach oben ausgedruckt zu werden. So geht’s: In der Fertigung werden Materialien wie Plastik, Gummi oder Metall erhitzt und somit verflüssigt. Anschließend wird das Material in zahlreichen dünnen Schichten nacheinander aufgetragen, die sich dann verfestigen und am Ende das Modell bilden. 3D-Druck ist innovativ und zukunftsweisend. Sowohl in der Kunst als auch in der Medizin- oder Automobilbranche hat sich die additive Fertigung bewiesen und wird weiter ausgebaut. Prognosen zufolge könnte sich das Marktvolumen in den kommenden Jahren verfünffachen.

  • Lasercutter

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    Ein Lasercutter kann jede zweidimensionale Kontur ausschneiden oder auf die Oberfläche von Objekten gravieren. Neben Holz und Papier können auch Materialien wie Leder, Filz oder Plexiglas verwendet werden. Die Schnitte bei diesem Verfahren sind exakt und die Kanten fransen nicht aus. In der Fertigung hochpräziser Bauteile – zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrtindustrie – sind Lasercutter heutzutage unerlässlich. Aber auch in der Mode wird diese Methode verwendet, um beispielsweise Seidenkleider oder Lederaccessoires aufregender zu gestalten.

  • Siebdruck

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    Der Siebdruck zählt zu den Durchdruckverfahren. Dabei wird Farbe mit Hilfe eines Rakels durch eine Druckform, die aus Schablone und Sieb besteht, auf das Trägermaterial gedruckt. So geht’s: Zunächst wird eine Druckform angefertigt, indem man eine Schablone mit dem gewünschten Motiv auf das Sieb legt und mit fotochemischer Technik die unbedeckten Stellen farbundurchlässig macht. Anschließend kann mit dieser Schablone so ziemlich jedes Material bedruckt werden. Häufig findet dieses Druckverfahren seine Anwendung im Werbe- und Textilbereich. In der Kunst hat vor allem Pop-Art-Künstler Andy Warhol den Siebdruck etabliert und in ihm eine Methodik gefunden, um seine Kunst seriell und individuell zu vervielfältigen.


Feedback

Zitate der Lehrkräfte und SchülerInnen der Privaten Wirtschaftsschule begemann e.V. zum neu gestalteten Fach Übungsunternehmen

„Die Schülerinnen und Schüler begleiten im Übungsunternehmen ein Projekt von Anfang bis Ende. Dazu müssen sie neben Kommunikationsstärke und Kritikfähigkeit auch Selbstbewusstsein und Einfühlungsvermögen entwickeln, im Team lernen sie untereinander Informationen auszutauschen und sich weitgehend selbst zu regulieren.”
Andrea Lohde, Lehrerin der Klasse 9b im Fach Übungsunternehmen

„Wir versuchen den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen wie Teamvermögen und Hilfsbereitschaft, Eigeninitiative und Selbständigkeit zu vermitteln – aber auch das Umsetzen von Wissen in praktisches Handeln. Zudem fällt im Übungsunternehmen durch die hohe Stundenanzahl und die Vorkenntnisse, die sie aus den wirtschaftlichen Fächern mitbringen, der Leistungsdruck von ihnen ab, das führt zu einer sehr entspannten Arbeitsatmosphäre.“
Markus Selwitschka, Lehrer der Klasse 9a im Fach Übungsunternehmen

Mir gefällt am Unterricht im Übungsunternehmen am besten ...

„Ich finde Lasercutter und Siebdruck am besten – man bekommt ja sonst keine Chance so etwas in der Freizeit zu nutzen und außerdem macht es auch ziemlich Spaß.“
Patricia Vogt

„Eindeutig die kreative und größtenteils selbständige Arbeit mit Profi-Equipment wie 3-D-Drucker und Lasercutter! Aber auch die Arbeit in der Übungsfirma macht mir Spaß, weil ich so einen Einblick in die Berufswelt gewinne und hilfreiche Tipps bekomme.“
Markus Dietzfelbinger

Ich kann meiner Kreativität einfach mal freien Raum lassen.“
Stefanie Krampfl

„... der 3D-Druck, weil man damit am selbstständigsten arbeiten kann.“
Amir Abu Aksa

Besondere Fähigkeiten? Ich glaube, der Unterricht im Übungsunternehmen hilft mir...

„... auf Ideen zu kommen! Und man lernt außerdem mit unterschiedlichen Programmen umzugehen, die man sonst in der Schule nicht kennenlernen würde.“
Ursula Frieser

„In Zukunft werde ich leichter mit neuen Geräten arbeiten können und sie schneller effektiv zu nutzen wissen. Außerdem werde ich im FabLab mit aufstrebender Technologie wie 3-D-Druck vertraut gemacht, so dass ich in Kombination mit der Erfahrung aus dem virtuellen Unternehmen eventuell bei der Jobsuche gegenüber Mitbewerbern im Vorteil bin.“
Markus Dietzfelbinger

„Nur wenige Schulen bieten praktische Arbeit an. Ich glaube, man wird dadurch selbständiger – und wir lernen auch mal Kritik anzunehmen.“
Melanie Kirtzel

„Der Unterricht zeigt mir, welche Fähigkeiten ich an mir lieber mag – zum Beispiel am PC zu arbeiten oder in der Werkstatt. Außerdem merkt man, welche Tätigkeit man lieber selbst ausübt und was man besser den anderen überlässt, weil man es vielleicht nicht so gut kann.“
Felix Albegger