Projektage 2015/16

Meldung vom 04.10.2016



Angeln

Im Rahmen der Projektwoche wurde zum sechsten Mal das Projekt „Angeln“ angeboten. An diesen drei Tagen konnten die Schülern einen umfangreichen Einblick in die schwimmende und schuppige Materie erhalten:
 
1. Tag (Dienstag): Der erste Tag begann um 09:00 in der Schule. Zunächst fand eine kurze Einweisung der 12 Teilnehmer im Klassenraum statt, bei der Aufbau und Funktionsweise einer Angel besprochen wurden. Auch wurden Gerätschaften wie Kescher, Hakenlöser, Fischbetäuber, usw. vorgestellt. Anschließend ging es auf den Schulhof, um das Auswerfen der Angel zu üben – sehr zum Leidwesen des bereitgestellten Materials, das erheblich beansprucht wurde... Nachdem Äste und Tischtennisplatten der Umgebung mit den Angelhaken und Schnüren Freundschaft geschlossen hatten und das Auswerfen recht gut funktionierte, wurde die Szenerie blutig: Beim Ausnehmen von fünf prächtigen Forellen, bei dem einige Schüler beherzt zugriffen, gab es einen ersten Vorgeschmack auf den nächsten Tag. Abgerundet wurde das Ganze durch einen Film, der das Thema „Angeln und Fische“ aus verschiedenen Perspektiven betrachtetet: Berufsfischerei am Ammersee, Fischzucht und Kaviarproduktion, Karpfenfischzucht in Franken, Fliegenfischen, usw. Bei den meisten war spätestens jetzt der Jagdinstinkt für den nächsten Tag geweckt!

2. Tag (Mittwoch): Bei schönem Sommerwetter begann der Angeltag um 08:00 an der Schule. Zusammen mit Angelprofi Helmut Oppelt vom Angelsport Schwabing ging die Fahrt mit insgesamt drei Autos und einem Dutzend gut gelaunter Mitfahrer auf der A9 Richtung Norden. Kurz nach dem Autobahndreieck Holledau verließen wir die Autobahn um nach weiteren zwanzig Minuten Fahrt den schön gelegenen Angelweiher mit Grillplatz, Steg und Ruderboot zu erreichen. Während sich die Schüler sofort mit den bereitgestellten Angeln auf die Jagd machten, um ihr Gespür für den dicksten Fang unter Beweis zu stellen, nahm Herr Oppelt den Grill mit viel Kohle in Betrieb. Die Versorgung des Grills mit Frischfisch hielt sich aber in Grenzen: Die meisten der gefangenen Fische waren zum Verspeisen zu klein. Und die „großen Brummer“ (siehe Foto) gingen als Beweismittel in die heimische Küche zu Muttern. Zum Glück gab es aber Wurst und Fleisch in vielen Variationen, damit der bei den Strapazen des Angelns entstandene Appetit gestillt werden konnte. Zufrieden und mit leichtem Sonnenbrand ging dieser Tag nach der Ankunft in Pasing gegen 16:00 zu Ende.

3. Tag (Donnerstag): Anders als die letzten Tage, trafen wir uns heute um 10:00 am Stachus. Auf dem Programm stand ein Besuch des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in der Neuhauser Straße. Im Museum werden auf ca. 3.000 m² Zeugnisse der Jagd- und Fischereikultur von der Steinzeit bis in die Gegenwart gezeigt. Nach Abschluss der umfangreichen Umbaumaßnahmen des Museums konnte die neu gestaltete Fischereiausstellung in Augenschein genommen werden – für die Schüler ein sehr sehenswertes Projektfinale.

Christian Puchtinger


Tennis & Schafkopfen mit begemann!

Ein weiteres Projekt der letzten Schultage war das Tennis- & Schafkopfprojekt. Der ESV Pasing hat seine Tore für uns geöffnet. Drei Tage lang konnten die Schüler Tennisspielen und "Kartln", was das Herz begehrte! Mit dem Trainer konnte beim Tennisspielen professionell geübt werden und beim Schafkopfn' wurde getrickst, ohne dass es einen Trainer gebraucht hätte!

Am letzten Tag gab es wieder ein leckeres Abschiedsessen. Schön war's wieder und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Eure Projektlehrerinnen

Gabi Papp, Nicola Horst, Petra Colombini-Bichl


Unterwegs mit Pfeil und Bogen

Die Projekttage „Bogenschießen“ starteten mit einem Aufwärmtraining und einer Einweisung in den Bogenaufbau unter anderem durch die Vizemeisterin in der Juniorenklasse in Bayern (und ehemalige Begemann-Schülerin) Jasmin Müller-Neuhaus. In den folgenden Tagen war es dann schon Routine: „Wurfarme befestigen, Sehne spannen, Visier anschrauben.“ Wir übten mit dem Recurve-Bogen auf eine Distanz von 10 Metern zu zielen. Die Jungs wagten sich sogar an den für die Jagd konzipierten Compound-Bogen und versuchten ihr Glück auf 90 Meter Entfernung. Marius schoss dabei so kraftvoll, dass der Pfeil am nächsten Tag immer noch in der Zielscheibe steckte, da ihn niemand herausziehen konnte!

Zwischendurch ging auch so mancher Schuss daneben, so dass wir immer wieder gemeinsam auf dem weitläufigen Gelände auf Pfeilsuche gingen. Am letzten Tag gab es dann nach kurzem Einschießen einen richtigen Wettkampf mit 6 Durchgängen à 3 Pfeilen. Bevor es losging sollte jeder auf einem Schießzettel-Trainingsbuch unter anderem Notizen zur Stimmung, zu Wohlbefinden und eventuellen Problemen machen. Niclas schrieb zum Beispiel: Stimmung: „gute Laune“, Wohlbefinden: „Hunger“, Problem: „wenig Schlaf.“ Mit der höchsten Ringzahl gewann Andi das Turnier, dicht gefolgt von Frau Treutlein! Der Sieger und auch alle anderen durften sich zum Schluss noch vom Verein SG Grabenfleck gespendete Preise aussuchen und Niclas konnte seinen Hunger mit Gummibärchen stillen! So wurden wir fast Weltmeister in der Kunst des Bogenschießens…

Andrea Lohde


Mingolf & Museum Mensch und Natur

In unseren Projekttagen im Juli 2016 haben wir mit unserer Schülergruppe an einem der Tage die Minigolfanlage im Olympiapark besucht. Hier sind wir schon als „Stammgäste“ bekannt und nach einer kurzen Unterweisung in die Materie „Minigolf“ ging es auch gleich los. Es mussten 18 Bahnen mit unterschiedlichen Schikanen bewältigt werden, was dem einen oder anderen nicht besonders schwer viel, und am Ende ermittelten wir einen Tagessieger: im Durchschnitt 3 Schläge pro Bahn!!!



Der darauf folgende Tag führte uns in das Museum Mensch und Natur in Nymphenburg. Im rechten Schlosstrakt ist hier die Geschichte unserer Erde und des Lebens in anschaulichen Dioramen und Life-Sciences dargestellt. Es wurden authentische Naturobjekte bestaunt und Rätsel gelöst; am Ende erwartete uns ein Vortrag über „Lernen – Drogen – Emotionen“.

Den Abschluss der Projekttage bildete ein Besuch im Botanischen Garten mit einer Gewächshäuserfläche von 4 500 m². Wir sahen viele meterhohe Kakteen, fleischfressende Pflanzen, riesige Tellerseerosen, Palmen, Bambus u. v. m. Auch der Außenbereich mit 16 000 unterschiedlichen Pflanzen war nicht zu verachten, besonders die giftigen im Areal der „Heilkunde“.

Claudia Laerm, Sabine Berndl, Ralf Mattei