Deutschunterricht - anders

Meldung vom 23.04.2015


Im Rahmen des Lehrplan Plus, der bereits ab diesem Schuljahr in der 7. Jahrgangsstufe aller Wirtschaftsschulen greift, hat die Klasse 7a im Deutschunterricht zum Jugendbuch „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang ein Lesetagebuch erstellt.

Was ist ein Lesetagebuch überhaupt?

Ein Lesetagebuch ist ein Tagebuch, das man parallel zu der Lektüre eines Buches führt. In das Lesetagebuch können Einträge unterschiedlichster Art vorgenommen werden. Neben der Zusammenfassung von Textpassagen und Hauptaussagen bietet das Medium Raum für persönliche Leseeindrücke, die Formulierung von Leseproblemen und Assoziationen zur vorgenommenen Lektüre. Das Lesetagebuch ist eine häufig verwendete Methode des Lesens in der Schule. Ziel ist es, persönliche Zugänge vor allem zu Romanen zu ermöglichen. Schüler bekommen hier die Möglichkeit, unterschiedliche Zugänge zu Texten zu finden. Darüber hinaus erlaubt es den Schülern, ein eigenes Arbeitstempo beim Umgang mit Literatur zu finden.

Wie ist die Arbeit mit dem Lesetagebuch bei den Schülern angekommen?

„Das Lesetagebuch war ein cooles Erlebnis. Ich war stolz, als ich gesehen habe, wie viel ich geschafft habe.“ (Lukas)

„Ich fand die Arbeit mit dem Lesetagebuch und der Lektüre sehr cool, weil es mal eine Abwechslung zum „normalen“ Unterricht war und Spaß gemacht hat, auch wenn es viel Arbeit war. Am besten fand ich, dass wir den Schluss selbst schreiben durften und dass wir alles selbst gestalten durften.“ (Laura)

„Das Lesen hat wirklich Spaß gemacht, egal ob alleine oder mit Frau Gundelach. Das Buch hat mir sehr gefallen und mich interessiert.“ (Yanick)

„Ich fand die Idee gut, so haben wir uns mal mehr mit dem Lesen beschäftigt. Das Buch „Die Wolke“ war sehr gut, da wir mehr über AKWs erfahren haben.“ (Florian S.)

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Frau Treutlein und Frau Laerm, die vor allem für die tollen Layouts der Tagebücher verantwortlich sind!

Sina Gundelach