Küss die Hand, gnä' Frau!

Meldung vom 23.04.2015


Als mich die 10a gefragt hat, ob ich als Begleitung mit auf die Abschlussklassenfahrt nach Wien fahren möchte, habe ich nicht lange überlegt – ist ja meine Heimatstadt! Und schon saßen wir im Zug nach Wien, Herr Selwitschka, die 10a und ich.

Im Zug ging es los: „Frau Colombini – was ist denn jetzt eine „Eitrige“? oder: „Was ist denn ein Einspänner und was eine Sachertorte?“ Witzig, habe ich mir gedacht, das wird ja noch spannend mit dem Kulinarischen.

Dann die Suche nach dem Hostel. Hauptbahnhof – wie bitte? Der ist mir neu, und prompt schickt uns ein "Schwarzkappler" in die falsche Richtung – Mist!

Der erste Abend ging dann doch gut aus, denn das Schloss Belvedere war noch an seinem alten Platz, zum Glück!

Die Stadtführung am zweiten Tag begann mit „Küss die Hand, gnä’ Frau!“ – das ist nun doch auch für eine Auslandsösterreicherin ungewöhnlich, hat aber Charme. So sind die Wiener halt! Der Stadtrundgang war kurzweilig (ich sag nur: Kuppel in der Jesuitenkirche) und ein Spaziergang gespickt mit Erinnerungen (für mich) und auch mit neuen Infos – Super!

Ein Highlight war das Abendessen im Kuchl-Dragoner, als der Wirt für uns alle frische Schnitzel und großen Salat auf den Tisch gezaubert hat, auf die wir gerne gewartet haben.

Schönbrunn, Museumsquartier, ein Besuch bei der UNO-City, der Wurschtlprater mit seinem Riesenrad und viele Spaziergänge haben aus diesen 5 Tagen eine spitzenmäßige Abschlussfahrt gemacht.

10a, ihr wart super! Herr Selwitschka, Chapeau!

PS: Für die Eitrige war dann doch keine Zeit mehr;-))

Co-Bi, Lehrerin an der begemann eV