Besuch der 9a in der Gedenkstätte Dachau

Meldung vom 26.06.2014


Am 26. Mai 2014 besuchten wir, die Klasse 9a, gemeinsam mit unserer Geschichtslehrerin Frau Lorenz die Gedenkstätte Dachau. Frau Uhlke, unsere nette Referentin, nahm uns dort in Empfang und führte uns, auf ähnlichen Wegen, wie die Häftlinge sie nehmen mussten, durch das ehemalige Arbeitslager.

Gleich zu Anfang erfuhren wir, dass Teile des Geländes heute von der Bayrischen Bereitschaftspolizei genutzt werden. Wir erfuhren auch, dass das Konzentrationslager Dachau das erste überhaupt war und als Vorbild für alle weiteren Konzentrationslager der NS-Zeit diente. Zu Beginn der Führung kamen wir an Bahngleisen vorbei, welche jedoch nicht, wie man vermuten kann, zum Transport von Häftlingen gedacht waren, sondern Teil der ehemaligen Munitionsfabrik, die durch die Nazis als Teil des Arbeitslagers umfunktioniert wurde.

Im Laufe der Führung wurde uns erklärt, welche Stationen man durchlaufen musste, bevor man endgültig im KZ war, wie z.B. das Haare schneiden, Rasieren und Duschen. Trotz der vielen Jahre, die es her sind, kann man sich in etwa vorstellen, wie es den Gefangenen dort erging, die jeden Morgen und Abend auf dem Appellplatz antreten mussten und unter sehr schlechten Bedingungen in Baracken zusammengepfercht lebten. Im Gegensatz zu Auschwitz war Dachau zwar kein Vernichtungslager, sondern als Arbeitslager eingerichtet. Trotzdem gab es dort harte Bestrafungen, wie z.B. das „Pfahlhängen“ und Prügel. Auch eine Gaskammer und ein Krematorium gab es dort, welche man noch heute besichtigen kann und ein erschütterndes Gefühl hinterlassen.

Die Exkursion hat uns sehr gut gefallen, da wir viel über das Leben im KZ erfahren haben und jetzt mehr über die Hintergründe wissen. Ein solcher Ausflug lohnt sich, da man sich die Dimensionen dieser schrecklichen Welt genau vorstellen kann und nachdenklich macht.

Die Klasse 9a