Abschlussfahrt 10a nach Berlin

Meldung vom 05.06.2013


Die 10a in Berlin

In der Woche vom 18. bis zum 22. März 2013 stand die Abschlussfahrt der 10 a nach Berlin an.

Los ging es am Montag Morgen in aller Früh um 07:11 Uhr vom Münchener Hauptbahnhof in Richtung Bundeshauptstadt.

Nach langer Zugfahrt und Fahrt mit der S-Bahn kamen wir am Nachmittag in unserem Hotel am Berliner Olympiastadion an. An diesem Tag konnten wir uns schon einmal an das Wetter der nächsten Tage gewöhnen – es sollte die ganze Woche schneien!

Am Dienstag Morgen absolvierten wir bei starkem Schneefall und frostigen Temperaturen tapfer die Stadtführung „Leben mit der Mauer“. Schwerpunkt war die Bernauer Straße einschließlich der Gedenkstätte und des Dokumentationszentrums Berliner Mauer.
Am Abend stand noch der Besuch der Reichstagskuppel auf dem Programm.
Leider war der Blick auf das nächtliche Berlin nur schwer möglich – der Schnee hatte vor der Kuppel nicht halt gemacht.

Am Mittwoch Morgen ging es hinab in die Unterwelt.
Die Führung „U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg“ veranschaulichte die Spuren des Kalten Krieges im Untergrund: In Vorbereitung auf einen möglichen atomaren Konflikt wurden im Westteil Berlins Bunkeranlagen für den Zivilschutz reaktiviert und neue Schutzanlagen errichtet. Insbesondere in der Zeit nach dem Mauerbau investierten Bundesregierung und Senat viele Millionen D-Mark in diese Projekte. Teilweise als „Mehrzweckanlagen“ bezeichnet, benutzen wir diese heute als Parkgaragen, U-Bahnhöfe oder Lagerräume. Der Rundgang führte die Schrecken und die Auswirkung eines möglichen Atomkrieges auf anschauliche Weise vor Augen.

Am Nachmittag statteten wir dem DDR-Museum einen Besuch ab.
Hier konnte man einen Eindruck vom Leben in der DDR erhalten, vom Wohnen zu Hause (ein komplettes typisches „DDR-Wohnzimmer“ war nachgebildet), über Urlaub und Arbeit in der DDR bis hin zu Stasi und Politik. Das Abendessen wurde heute - eher untypisch für Berlin - in einem sehr schönen Irisch Pub eingenommen. 

Der Donnerstag begann kalt und schneereich. Zum Glück aber war die Spree nicht zugefroren, denn heute stand eine Schifffahrt auf dem Programm. Diese zeigte besonders das Regierungsviertel und das historisches Berlin aus der Wasserperspektive: Die Fahrt ging entlang von Sehenswürdigkeiten wie O2 World, East-Side-Gallery, Mühlendammschleuse, Nikolaiviertel,
Fernsehturm, Berliner Dom, Alte Nationalgalerie, Neues und Altes Museum, Pergamon-Museum, Tränenpalast, S-Bahnhof Friedrichstraße, Bundespresseamt, ARD-Hauptstadtstudio, Reichstagsgebäude, … .

Am Abend ging es nach dem obligatorischen gemeinsamen Abendessen noch einmal in die Berliner Nacht: Der Besuch des Clubs „Matrix“ in Berlin Friedrichshain/ Kreuzberg war angesagt. Hier konnte ausgiebig getanzt, gesungen und geschaut werden.

Am Freitag war schon wieder die Abreisetag. Nach einem späten Frühstück (der Vorabend wurde etwas länger) verließen wir unser Hotel und begaben uns zum Berliner Hauptbahnhof, um die Rückreise nach München anzutreten.

Einziges Manko: Die Deutsche Bahn hatte kurzerhand den ICE, der normalerweise aus zwei Zugteilen besteht, auf einen verkürzt.
Die Folge war ein völlig überfüllter Zug mit vielen übellaunigen Menschen. Glück im Unglück:
Dank unserer Reservierung hatten wir alle einen Sitzplatz.
Uns so endete unsere gelungene Fahrt gegen 21:00 Uhr am Münchener Hauptbahnhof.

Christian Puchtinger
Lehrer an der begemann e.V